Über uns02.07.2024

Besuch der European Society of Cardiology in Berlin

Fortbildung, Digitalisierung und die interdisziplinäre Kommunikation: Die Spitze der ESC zu Gast am Deutschen Herzzentrum

Trotz ihres gewiss vollen Terminkalenders haben sich Franz Weidinger (President), Jean-Francois Riffaud (CEO) und Valentina Tursini (Chief Scientific Officer) als Spitze der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) zwei Tage Zeit für einen Besuch am Deutschen Herzzentrum der Charité (DHZC) genommen.

Ziel des Austausches war es, sich einen persönlichen Eindruck über das Leistungsspektrum und die Forschungslandschaft des DHZC zu verschaffen, das seit der Fusion der herzmedizinischen Einheiten der Charité und des Deutschen Herzzentrums Berlin (DHZB) zu den größten kardiologischen Zentren Europas zählt.

Mit rund 100.000 Mitgliedern aus 58 Nationen ist die ESC die global größte medizinische Vereinigung; die medizinischen Leitlinien der ESC finden nicht nur in Europa, sondern auch weltweit maßgebliche Beachtung. Der jährliche ESC-Kongress gehört zu den größten medizinischen Veranstaltungen überhaupt.

Während ihres Besuchs in Berlin tauschten sich die Vertreter:innen der ESC intensiv mit Mitgliedern des DHZC-Bereichsvorstandes aus, darunter Professor Dr. med. Volkmar Falk (Ärztlicher Direktor), Prof. Dr. med. Gerhard Hindricks (Leiter der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin am Campus Mitte und Gesamtleiter für Rhythmologie und Integration am DHZC), Prof. Dr. med. med. Ulf Landmesser (Stellv. Ärztlicher Direktor des DHZC) Andreas Portmann (Geschäftsführer der Stiftung DHZB) und Dr. René K. Munser (Leiter der DHZB-Akademie).

Zentrale Themen dieses Austauschs waren die gemeinsame Zusammenarbeit in den Bereichen ärztliche Fortbildung, Digitalisierung und die interdisziplinäre Kommunikation zwischen den Fachgesellschaften. Das DHZC könnte in Zukunft als ein zentraler universitärer Partner zusammen mit der DHZB-Akademie zur Entwicklung und Durchführung von ESC-Postgraduierten-Weiterbildungsangeboten z.B. im Bereich der Herzinsuffizienz beitragen.

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Rolle des DHZC in der Weiterentwicklung der Herz-Teams zur fachübergreifenden und patientenzentrierten Zusammenarbeit in der Herzmedizin.

Wir danken der ESC-Spitze für ihren Besuch – und den wertvollen wie inspirierenden Austausch. Und danke auch allen jungen Kolleginnen und Kollegen des DHZC, die den ESC-Vertreter:innen eindrucksvoll die Perspektiven des wissenschaftlichen und klinischen Nachwuchses nahegebracht haben (siehe "großes" Gruppenfoto)!